Über mich



Im Fokus der Fotograf

Unser altes Motorboot in schwarz-weiß


Mein erstes Foto, geknipst mit einer „Beirette SL 100“ auf unserem Grundstück an der Havel: Zehn Jahre alt war ich beim Premierenklick. Ich schaue mir die Aufnahme noch heute gern an. „Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaut“; Henri Cartier-Bresson, der Jahrhundertfotograf, gibt den Anspruch vor, an dem sich meine Arbeit orientiert. 


Von Freizeitklicks zur Berufsfotografie


Denn irgendwann verkaufte ich plötzlich Aufnahmen an Printmedien, auch meine Fotokalender waren gefragt. Meine Fotokunst an den Wohnungswänden anderer, vertrieben über das Internet. Immer mehr private Anfragen kamen: Fotoshootings auf Hochzeiten und anderen Familienfeiern. Und bald erhielt ich Aufträge für Businessporträts und Architekturfotos. Meine Bilder wurden ausgezeichnet und vom größeren Publikum betrachtet. Sebastian Rost, der Fotograf. 


Den Augenblick lenken und festhalten


Stimmung dokumentieren, Interpretationen erlauben: Ich möchte meine Motive bewusst fotografieren – eine natürliche Inszenierung, nicht als übereilten Schnappschuss. Ein guter Fotograf ist ein Bildkomponist: sich auf das Motiv einlassen, auf Nebenmotive achten, den Hintergrund einbeziehen. Darum geht es. Und das ist meine Stärke. Talent ist die wichtigste Voraussetzung für ein gelungenes Bild, es ist nicht die Kamera.


Das Lieblingsfoto aus meinem Archiv


Und das habe ich in Myanmar aufgenommen. Diese Aufnahme ist eine fotografische Zusammenfassung meiner Begeisterungen: Architektur- und Porträtfotografie, die zur Fotokunst wird, Reisefotografie, die meine Fernlust wiedergibt. Das Wasser als Element, das mein Leben bestimmt. Alles in einer harmonischen Symmetrie festgehalten. Für den Mehrsekundenblick.


Den richtigen Blick finden – für Menschen, für Gebäude


Als Unternehmensfotograf wie auch als Fotokünstler nehme ich mir die Zeit für das, was vor die Linse meiner Canon kommt: Bevor ich ein Angebot kalkuliere, möchte ich erfahren, was genau gewünscht wird. Dafür brauche ich den direkten Eindruck, vor Ort und persönlich – das Motiv und sein Hintergrund, für meinen Blickwinkel. Der Fotograf als Berater und Auslöser. Für den Klick im perfekten Moment.